AidaAsa 間朝
Contemporary Artist
Since 2021, I have been exploring the theme of a “world without translation.”
I believe that the classifications and definitions humans develop—such as language and social constructs, created for various benefits—do not exactly equate to the realities they represent. We frequently find ourselves in a state of translation. When we try to convey interactions or sensations that only make sense within certain dialects or close-knit circles to a third party, part of the original meaning inevitably slips away.
For example, simply calling someone “mother” in a family cannot encompass the entirety of that person’s multifaceted life and roles. In the same way, no single word can fully capture an individual’s existence. These points illustrate that facts and beings do not fit neatly into some kind of box.
Even if we stand in the same place and view the same scenery, biological factors prevent us from perceiving identical colors or retaining the same memories of time. Sharing the same time and place does not enable us to become the same or to fully share our experiences.
Despite this inherent “unshareability,” how do living beings connect?
My starting point arose from the idea that by removing the “translations” and “filters” of language and society, thereby allowing things themselves to be revealed, new possibilities might emerge.
I seek answers in what cannot be spoken, adding to silence. I consider that existence itself lacks boundaries and includes intangible aspects. Through mixed media and two-dimensional works, I portray the elements—memories, emotions, time, and being—that undeniably exist yet cannot be adequately conveyed through words.
When these works are “thawed” within each viewer, returning them to their original phenomena, I believe they may inspire a communication without outlines—that is, one free from translation. In this ever-changing era, the act of “seeing in a world without translation” could grant us fresh perspectives and, with those perspectives, new choices.
Finally, I do not actively disclose detailed production methods or my personal profile, as I feel it could restrict the intentions behind my work.
日本語
2021年から翻訳のない世界をテーマに制作しています
私は、言葉や社会のような、人間がさまざまな利点のために分類して定義付けしてきたことはものごとそのものとイコールではないと考えています
私たちは頻繁に翻訳の中にいます
特定の方言や仲間内でしか通じないやりとりや感覚を第三者に正確に伝えようとしても、どうしても本来の意味が一部失われてしまいます
たとえば、ある家族の「母」という呼び名だけでは、その人の多面的な人生や役割をすべて表しきれません
同じように、個々の存在は一つの言葉だけでは正確に捉えることができないのです
これらは、事実や存在がなにか箱のような枠にぴったり収まるわけではないことを示しています
また、私たちが同じ場所に立ち、同じ景色を見たとしても、人間の生体的な理由により同じ色でものを捉えることも、同じ時間記憶を保持することもできません
時間や場所を同一にしても私たちは同じになることや感じたことを共有することができないのです
そんな「共有できなさ」があるにもかかわらず、私たち生物はどのようにつながりうるのでしょうか
まず、言語や社会が持つ「翻訳」や「フィルター」を取り払い、物事そのものを表出することで新しい可能性が開けるのではないかと考えたことが制作の出発点になっています
私は語りえぬものに、沈黙に加えた答えを見出すことを試みます
事物の色や形だけでなく、存在には境界線はなく、質量のない側面もあると考え、言葉にならない記憶や感情、時間や存在などの確かにそこにあるのにうまく伝えられないものを含めた姿を、ミクストメディアや平面作品で表現しています
そして、それらの作品が鑑賞者それぞれの内面で元の事象へ「解凍」されることによって、輪郭線を持たないコミュニケーション──つまり翻訳を介さないコミュニケーションが生まれるのではないか、と考えているのです
そうして「お互いに翻訳のない世界でものを見る」という行為が、変化し続ける時代の中でわたしたちに新たな視点と、それに伴う新たな選択肢をもたらすことを期待しています
なお、詳細な制作手法やプロフィールは、作品の意図を制限すると考え、あえて積極的には公開していません
Deutsch
Seit 2021 erkunde ich das Thema einer „Welt ohne Übersetzung“.
Ich bin der Überzeugung, dass die von Menschen zu verschiedenen Zwecken entwickelten Klassifikationen und Definitionen – etwa Sprache und gesellschaftliche Konstrukte – nicht exakt dem entsprechen, was sie eigentlich beschreiben sollen. Wir befinden uns häufig in einem Zustand der „Übersetzung“. Wenn wir beispielsweise Interaktionen oder Empfindungen, die nur in bestimmten Dialekten oder vertrauten Gruppen verständlich sind, einer dritten Person vermitteln wollen, geht ein Teil der ursprünglichen Bedeutung zwangsläufig verloren.
So kann der Begriff „Mutter“ in einer Familie nicht das gesamte, vielschichtige Leben und alle Rollen dieser Person umfassen. Ebenso wenig lässt sich die Existenz eines Individuums durch ein einziges Wort vollständig erfassen. Diese Beispiele veranschaulichen, dass Tatsachen und Wesen nicht einfach in ein vorgegebenes Schema passen.
Selbst wenn wir am selben Ort stehen und dieselbe Landschaft betrachten, hindern uns biologische Faktoren daran, dieselben Farben zu sehen oder identische Erinnerungen an die Zeit zu haben. Weder die gemeinsame Zeit noch der gemeinsame Ort ermöglichen es uns, völlig gleich zu werden oder unsere Erfahrungen restlos zu teilen.
Angesichts dieser inhärenten „Unteilbarkeit“ bleibt die Frage: Wie finden Lebewesen dennoch zueinander?
Mein Ausgangspunkt war die Idee, dass neue Möglichkeiten entstehen können, wenn wir die „Übersetzungen“ und „Filter“ von Sprache und Gesellschaft beiseitelassen und die Dinge an sich sichtbar machen. Ich suche nach Antworten in dem, was nicht ausgesprochen werden kann, und füge der Stille eine Antwort hinzu.
Ich betrachte Existenz als grenzenlos, auch in immaterieller Hinsicht. Mithilfe von Mixed-Media- und zweidimensionalen Werken zeige ich jene Elemente – Erinnerungen, Emotionen, Zeit und Sein –, die zwar vorhanden, aber nicht in Worte zu fassen sind.
Wenn diese Arbeiten in den Betrachter*innen „auftauen“ und so zu ihrem ursprünglichen Phänomen zurückkehren, kann dies meiner Ansicht nach eine Kommunikation ohne Umrisse – also frei von Übersetzung – ermöglichen. In einer sich stetig wandelnden Gegenwart könnte dieses „Sehen in einer Welt ohne Übersetzung“ uns neue Perspektiven und damit einhergehend neue Handlungsoptionen eröffnen.
Schließlich verzichte ich bewusst darauf, detaillierte Herstellungsweisen oder persönliche Informationen zu veröffentlichen, da ich befürchte, dass dies die Intention meiner Arbeit einschränken würde.