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間朝は、差異を分断の要因ではなく、理解を生成する回路として捉える可能性を探究している。

制作の出発点は、言葉による分類が世界を切り分ける以前の知覚、「翻訳のない世界」にある。分類がときに異なるものを同一化し、それぞれの固有性を失わせていく姿を観察するなかで、差異を同一化することなく理解へ向かう方法を、表現によって拓くことを試みている。

その原点のひとつに、雪深い町で育つなかで経験してきたホワイトアウトがある。距離も境界も失われ、視界はひとつの白い面へと還元される。しかし、見えているものの情報が失われるほど、かえって存在の広がりが感覚される。この経験が、平面と奥行き、可視と不可視、物質と非物質といった区分を固定されたものと見なさない、知覚の原型となっている。

そのため制作では、物質と非物質、身体と像、知覚と認識など、通常は異なる領域として扱われるもののあいだを横断する。領域を往還することで、それぞれの内部からは見えにくい関係を立ち上げようとしている。

作品は、こうした複数の関係が圧縮された装置である。そこに固定された意味が保存されているわけではない。作品は観者の身体、記憶、経験と出会うことで作動し、折り畳まれた関係は異なるかたちで解凍される。特定の理解へ導くのではなく、異なるものが異なるまま存在し、それでも互いに向かうことのできる条件をつくること。世界の可能性をわずかに増やすことを、間朝は微かな願いとして制作を重ねている。
 
 
 
 
 

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2021年から翻訳のない世界をテーマに制作しています

私は、言葉や社会のような、人間がさまざまな利点のために分類して定義付けしてきたことはものごとそのものとイコールではないと考えています

私たちは頻繁に翻訳の中にいます

特定の方言や仲間内でしか通じないやりとりや感覚を第三者に正確に伝えようとしても、どうしても本来の意味が一部失われてしまいます

たとえば、ある家族の「母」という呼び名だけでは、その人の多面的な人生や役割をすべて表しきれません

同じように、個々の存在は一つの言葉だけでは正確に捉えることができないのです

これらは、事実や存在がなにか箱のような枠にぴったり収まるわけではないことを示しています

また、私たちが同じ場所に立ち、同じ景色を見たとしても、人間の生体的な理由により同じ色でものを捉えることも、同じ時間記憶を保持することもできません

時間や場所を同一にしても私たちは同じになることや感じたことを共有することができないのです

そんな「共有できなさ」があるにもかかわらず、私たち生物はどのようにつながりうるのでしょうか

まず、言語や社会が持つ「翻訳」や「フィルター」を取り払い、物事そのものを表出することで新しい可能性が開けるのではないかと考えたことが制作の出発点になっています

私は語りえぬものに、沈黙に加えた答えを見出すことを試みます

事物の色や形だけでなく、存在には境界線はなく、質量のない側面もあると考え、言葉にならない記憶や感情、時間や存在などの確かにそこにあるのにうまく伝えられないものを含めた姿を、ミクストメディアや平面作品で表現しています

そして、それらの作品が鑑賞者それぞれの内面で元の事象へ「解凍」されることによって、輪郭線を持たないコミュニケーション──つまり翻訳を介さないコミュニケーションが生まれるのではないか、と考えているのです

そうして「お互いに翻訳のない世界でものを見る」という行為が、変化し続ける時代の中でわたしたちに新たな視点と、それに伴う新たな選択肢をもたらすことを期待しています

Asa Aida explores the possibility of understanding difference not as a cause of division, but as a circuit through which understanding can be generated.

Her practice begins from a mode of perception that precedes the divisions of the world produced through language: a "world without translation." Observing how classification can subsume different things under sameness and diminish their singularity, Aida seeks through her work to open a path toward understanding without dissolving difference.

One origin of this practice lies in the whiteouts Aida experienced while growing up in a snowbound town. Distance and boundaries disappear, and the field of vision is reduced to an almost entirely white plane. Yet as visible information recedes, a sense of the expansiveness of existence emerges. This experience has become a perceptual ground from which distinctions such as plane and depth, visible and invisible, material and immaterial are not regarded as fixed.

Aida's practice moves across domains ordinarily treated as separate: material and immaterial, body and image, perception and cognition. By moving between them, Aida seeks to bring forth relations that remain difficult to perceive from within any single domain.

Each work functions as an apparatus in which multiple relations are compressed. No fixed meaning is stored within it. The work is activated through its encounter with the viewer's body, memory, and experience, and the relations folded within it are decompressed in different forms.

Rather than directing the viewer toward a particular understanding, Aida seeks to create conditions in which different things can remain different and still turn toward one another. Through this practice, Aida carries a quiet wish to add, however slightly, to the possibilities of the world.
 
 
 
 
 

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Since 2021, I have been exploring the theme of a “world without translation.”

I believe that the classifications and definitions humans develop—such as language and social constructs, created for various benefits—do not exactly equate to the realities they represent. We frequently find ourselves in a state of translation. When we try to convey interactions or sensations that only make sense within certain dialects or close-knit circles to a third party, part of the original meaning inevitably slips away.

For example, simply calling someone “mother” in a family cannot encompass the entirety of that person’s multifaceted life and roles. In the same way, no single word can fully capture an individual’s existence. These points illustrate that facts and beings do not fit neatly into some kind of box.

Even if we stand in the same place and view the same scenery, biological factors prevent us from perceiving identical colors or retaining the same memories of time. Sharing the same time and place does not enable us to become the same or to fully share our experiences.

Despite this inherent “unshareability,” how do living beings connect?

My starting point arose from the idea that by removing the “translations” and “filters” of language and society, thereby allowing things themselves to be revealed, new possibilities might emerge.

I seek answers in what cannot be spoken, adding to silence. I consider that existence itself lacks boundaries and includes intangible aspects. Through mixed media and two-dimensional works, I portray the elements—memories, emotions, time, and being—that undeniably exist yet cannot be adequately conveyed through words.

When these works are “thawed” within each viewer, returning them to their original phenomena, I believe they may inspire a communication without outlines—that is, one free from translation. In this ever-changing era, the act of “seeing in a world without translation” could grant us fresh perspectives and, with those perspectives, new choices.

Asa Aida erkundet die Möglichkeit, Differenz nicht als Ursache von Trennung zu verstehen, sondern als ein Medium, durch das Verstehen entstehen kann.

Ihre Praxis beginnt bei einer Wahrnehmung, die den durch Sprache hervorgebrachten Unterteilungen der Welt vorausgeht: einer „Welt ohne Übersetzung". Aus der Beobachtung heraus, dass Klassifikation Verschiedenes gleichsetzen und ihm dabei seine Singularität nehmen kann, sucht Aida in ihrer Arbeit einen Weg zum Verstehen zu eröffnen, ohne Differenz aufzulösen.

Ein Ursprung dieser Praxis liegt in den Whiteouts, die Aida beim Aufwachsen in einer schneereichen Stadt erlebt hat. Entfernung und Grenzen verschwinden, und das Sichtfeld wird auf eine nahezu vollständig weiße Fläche reduziert. Doch je mehr sichtbare Information zurücktritt, desto stärker tritt ein Empfinden für die Weite des Existierenden hervor. Diese Erfahrung ist zu einem Grundmuster ihrer Wahrnehmung geworden, aus dem heraus Unterscheidungen wie Fläche und Tiefe, Sichtbares und Unsichtbares, Materielles und Immaterielles nicht als feststehend betrachtet werden.

Aidas Praxis bewegt sich zwischen Bereichen, die gewöhnlich als getrennt behandelt werden: Materiellem und Immateriellem, Körper und Bild, Wahrnehmung und Erkenntnis. Indem sie zwischen ihnen hin- und hergeht, sucht Aida Beziehungen hervorzubringen, die aus dem Inneren eines einzelnen Bereichs nur schwer wahrzunehmen sind.

Jede Arbeit fungiert als ein Apparat, in dem mehrere Beziehungen komprimiert sind. In ihr ist keine feststehende Bedeutung gespeichert. Die Arbeit wird durch die Begegnung mit dem Körper, der Erinnerung und der Erfahrung der Betrachtenden aktiviert, und die in ihr gefalteten Beziehungen werden in unterschiedlichen Formen dekomprimiert.

Statt die Betrachtenden zu einem bestimmten Verstehen zu führen, sucht Aida Bedingungen zu schaffen, unter denen Verschiedenes verschieden bleiben und sich einander dennoch zuwenden kann. Mit dieser Praxis verbindet Aida einen leisen Wunsch: die Möglichkeiten der Welt zumindest ein wenig zu vermehren.
 
 
 
 
 
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Seit 2021 erkunde ich das Thema einer „Welt ohne Übersetzung“.

Ich bin der Überzeugung, dass die von Menschen zu verschiedenen Zwecken entwickelten Klassifikationen und Definitionen – etwa Sprache und gesellschaftliche Konstrukte – nicht exakt dem entsprechen, was sie eigentlich beschreiben sollen. Wir befinden uns häufig in einem Zustand der „Übersetzung“. Wenn wir beispielsweise Interaktionen oder Empfindungen, die nur in bestimmten Dialekten oder vertrauten Gruppen verständlich sind, einer dritten Person vermitteln wollen, geht ein Teil der ursprünglichen Bedeutung zwangsläufig verloren.

So kann der Begriff „Mutter“ in einer Familie nicht das gesamte, vielschichtige Leben und alle Rollen dieser Person umfassen. Ebenso wenig lässt sich die Existenz eines Individuums durch ein einziges Wort vollständig erfassen. Diese Beispiele veranschaulichen, dass Tatsachen und Wesen nicht einfach in ein vorgegebenes Schema passen.

Selbst wenn wir am selben Ort stehen und dieselbe Landschaft betrachten, hindern uns biologische Faktoren daran, dieselben Farben zu sehen oder identische Erinnerungen an die Zeit zu haben. Weder die gemeinsame Zeit noch der gemeinsame Ort ermöglichen es uns, völlig gleich zu werden oder unsere Erfahrungen restlos zu teilen.

Angesichts dieser inhärenten „Unteilbarkeit“ bleibt die Frage: Wie finden Lebewesen dennoch zueinander?

Mein Ausgangspunkt war die Idee, dass neue Möglichkeiten entstehen können, wenn wir die „Übersetzungen“ und „Filter“ von Sprache und Gesellschaft beiseitelassen und die Dinge an sich sichtbar machen. Ich suche nach Antworten in dem, was nicht ausgesprochen werden kann, und füge der Stille eine Antwort hinzu.

Ich betrachte Existenz als grenzenlos, auch in immaterieller Hinsicht. Mithilfe von Mixed-Media- und zweidimensionalen Werken zeige ich jene Elemente – Erinnerungen, Emotionen, Zeit und Sein –, die zwar vorhanden, aber nicht in Worte zu fassen sind.

Wenn diese Arbeiten in den Betrachter*innen „auftauen“ und so zu ihrem ursprünglichen Phänomen zurückkehren, kann dies meiner Ansicht nach eine Kommunikation ohne Umrisse – also frei von Übersetzung – ermöglichen. In einer sich stetig wandelnden Gegenwart könnte dieses „Sehen in einer Welt ohne Übersetzung“ uns neue Perspektiven und damit einhergehend neue Handlungsoptionen eröffnen.